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Gastronomie

Biskuits von Monreale ( I biscotti di Monreale)

 Wer Monreale aufgesucht um den schőnsten Dom Europas anzuschauen, darf nicht vergessen die . berűhmten Biskuits in S – form zu probieren.

Diese Schmackhaften Biskuits sind eine Erfindung des antiken  S. Benedikt - Frauenkloster  von  „S. Castrenze“.

Das Kloster von San Castrenze hatte einst mal einen groβen Einfluβ auf das Sozialleben  der Stadt von Monreale. Mit meisterlichen Geschick  fűhrten die Schwestern ihr Grundstűck, in dem Kloster befand sich die grőβte Apotheke der Umgebung und  versorgten alle Einwohner mit Medikamenten.

Seit 1508 organisierten die Nonnen im Monat Mai einen Jahrmarkt, das beträchlich dem Handel der Stadt főrderte, aber 1866 wurden alle Mőnchorden Siziliens von der neuen Kőnigsfamilie „Savoi“ unterschlagnahmt. 1930, in der Zeit des Fascismis nahm der Präfekt sein Quatier im Kloster, heute ist dort das Amt der Verkehrspolizei von Monreale, nur die Kirche von San Castrenze ist noch unversehrt.

Dank der Initiative einer Schwester  dieses Ordens wurden die Biskuits die sie im Kloster backten so berűhmt: Sie erőffnete eine Konditorei und was aus ihrem Backofen heraus kam wurde sofort zu einem Erfolg, heute noch ist die Konditorei „Giangrande-Modica“ die beste von Monreale.


Das  Landeis (Il gelato di campagna) 

In der Zeit des Festes  der Schutzpatronin von Palermo, die Hl. Rosalìa, werden groβe Mengen von kleinen Landschnecken  (babbaluci),  gerőstete  Kichererbsen (calia) oder gerőstete  Kűrbissamen (semenza) gegessen, während man gespannt auf das Feuerwerk wartet. Oder man Probiert das „Eis vom Lande“.

Es handelt sich eigentlich um kein echtes Eis, sondern mehr um ein Mandelkuchen, es wird nur so genannt da es auf der Zunge vergeht wie ein Eis.

Sehr wahrscheinlich hat dieses „Eis“ einen arabischen Ursprung, es entspricht dem Geschmack der Stadt von Magreb.   Der Hauptbestandteil der Zutaten besteht aus Zucker, dazu kommen Pistazien, Mandeln, Kandierte Frűchte, Cayennepfeffer.

Wie viele andere Sűβigkeiten in Sizilien wurden sie zuerst in den Klőstern zugerichtet, aber nur im Jahr 1860  wurde es unter der Bevőlkerung  verbreitet. Die Pistazien geben die natűrliche grűne Farbe, es kommen auch rote und weiβe Farbstoffe dazu und somit erhält man die Farben der italienischen Flagge.

 Der Nationalheld Giuseppe Garibaldi wurde mit dieser Sűβigkeit in Palermo empfangen, um die Annexion Siziliens an Italien zu feiern. Seit dem wird das „Landeis“ bei  den Gelegenheiten der verschiedenen Volksfeiern űberall angeboten.

Diese Spezialität wird in quadratischer Form oder eines Halbmondes angeboten. Der Halbmond war  ein magisches Symbol fűr die Araber, vor allem verehrten sie den zunehmenden Mond. Fűr die Einwohner Palermos stellt es die Wiederholung des Festkalender dar, denn nur bei  jedem Hőhepunkt eines Festes wird das „Landeis“ angeboten. 

Zutaten
1 Kg Zucker ;150 gr. Gemahlene Mandeln ; 150 gr. Ganze  Mandeln; 100 gr. Pistazien ; Kandierte Frűchte - nach belieben; Cayennepfeffer – ein Messerspitze ; 1dl Wasser

Vorbereitung
Lősen sie den Zucker im warmen Wasser, geben sie die Mandeln dazu, verűhren sie alles, dann kommen die Pistazien und die kandierte Frűchte dazu und nach belieben das Cayennepfeffer. Geben sie diesen Kompost in eine Form und dann in dem Kűhlschranck fűr mindestens 12 Std.  

Übersetzung:
Rita Milazzo


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