Es
gab einmal ein Stadtviertel in Palermo das vorwiegend von Fischern und
Fischverkäufer bewohnt war. Die Einwohner wurden „SanPetrani“ genannt, da
sie St.Petrus andachten.
Der Sankt
Petrusviertel hatte keine ihm geweihte Kirche, trotz allem wurde er am 29
Juni ein groβes Fest gewidmet.
Es handelte sich mehr um ein Volksfest und hatte mehr
einen naschenden Hintergrund. In der Nacht des 28 zum 29 Juni wurde unter
, der Festbeleuchtung, gekochte und mit Petersilie aromatisierte Schnecken
gegessen, das mit nacher mit viel Wein getränkt wurde.
Tagsűber wurden
die „tavuleddi“ (vollbegeckte Tische) organisiert, und den Kindern wurde
eine spezielle Sűβigkeit
geschenkt Es handelt sich um ein aus Honigteig weiches Biskuit in Form
eines Schlűβels: Symbol Sankt Petrus.
Um den Schlűβel zu verschőnern
wird er nach dem backen mit Honig bepinselt und mit gefärbten
Zuckerstűcken bestreut, die beliebtesten Farben waren Rot, Weiβ,
Grűn.
Es gehőrte zu den
Liebesgalanterien, das der Verlobte, seiner zukűnftigen Frau ein Sankt
Petrusschlűβel zu verschenken,
es sollte ihr Herz őffnen.
Der Stadtviertel
wurde im 2. Weltkrieg durch ein Bombenangriff zerstőrt und nicht wieder
aufgebaut, nur die Tradition der Herstellung des Paradiessymbol
űberlebt, in vielen Konditoreien Palermos kann man sie
noch heute die Sankt Petrusschlűβel
kosten.
Übersetzung:
Rita Milazzo