Der Kopf
des Schwertfisches wird mit groβen
Stolz auf den Theken der Fischmärkte ausgestellt.
Am „Stretto“ ( die
Seenge zwischen Messina und Kalabrien) nennen sie ihn, den „Kavalier“,
wegen seinen Mut und seine Treue gegenűber sein Weibchen, er läβt sie nie
im stich und oft bezahlt er es mit seinem Leben.
Der Schwertfisch
gehőrt zu der Familie der „Xifidis“. Sein wissenschaftlicher Name lautet
„Xiephies gladius „, vom Griechischem Wort „xiephies“ (Schwert) und aus
dem Lateinischen Wort gladius, das Linneo zugefűgt hat um die Art zu
unterscheiden .
Im warmen
Mittelmeer ist er reichlich vertreten. Sein kämpferischer Charakter ist
demonstrierbar durch ein im Holz stecken gebliebendem Schwert eines
Fischerboot und durch ein Angriff eines U-Boots in 600m Tiefe.
Sie kőnnen eine
Länge von 4-5m erreichen und bis zu 300Kg wiegen. Im Frűhling und Sommer
ist die Paarungszeit und nähern sich aus diesem Grund der Kűste.
Anders wie der
Thunfisch hat der Schwertfisch nicht die gleiche kommerzielle
Verwendbarkeit und Weitläfigkeit: kaum werden sie ihm in Dosen kaufen
kőnnen.
Der
Schwertfischfang wurde vorwiegend von den Orten um den „Stretto“
durchgefűhrt, wie Messina, Liparische Inseln usw.
Aber schon die
antiken Phoenizier, - Griechen, und Rőmer gingen auf Schwertfischfang,
heute noch werden ihre Methoden und Riten verwendet: bei dem Fang singen
die Fischer wie die Antiken und das in der alt-griechischen Sprache, sonst
kőnnte der Fisch entwischen, denn man meint das der Fisch betőrt den
Gesang zuhőrt und somit wird der Fang vereinfacht.
Von den Arabern
wurde die Technik weiter verbessert, der Ritus wurde immer komplizierter
aber alles hing von dem Synchronismus und Reaktiontsfähigkeit der
Fischer ab, sie benutzten eine
groβe
Harpune die an einer Wurfleine angefestigt war das von einem langen
Laufsteg, vom Schiff aus,geworfen wurde, der getroffene Fisch wurde dann
mitgeschleift bis er erschőpft aufgeben muβte.
Sein weiβes
und grätenloses Fleisch ist seit immer sehr begehrt gewesen. Schon
„Archestratus „ , der Koch der Gőtter, aus dem IV Jahr v. Chr. beschrieb
in seinem sehr sorgfältig eingeteilten Rezeptbuch verschiedene Arten
ihn anzufertigen.
Der Schwertfisch
alla „Messinese „ gehőrt zu den leckersten Rezepten: Der Fisch wird mit
angedűnsteten Zwiebeln, Kapern, Tomaten, schwarze und weiβe
Oliven und Pinienkerne serviert.
Zu den
berűhmtesten Rezepten gehőren die Rouladen und auch gegrillt ist er sehr
bekőmmlich, muss aber mit reichlichen Olivenől und Zitronensaft, Gewűrze
wie Origano und Pfefferminzblätter angerichtet werden sonst schmeckt er
zu trocken.
Nur letztens
werden die edelsten Teile geräuchert oder eingefroren verkauft, etwas
besonderes sind die Eier, die „bottarga“ genannt werden, aus dem
arabischen „batarikh“, die gesalzen, gepfeffert und eingefroren auf dem
Markt vorkommt.
Übersetzung:
Rita Milazzo